Seit jeher wird unser Denken und Fühlen entscheidend durch die Geschichten geprägt, die wir erzählt bekommen und selbst wiederum anderen anvertrauen.

Jene Geschichten, die für uns als Menschheit so wichtig sind, daß sie über Jahrtausende weitergegeben werden, nennen wir Mythen und Märchen.

Sie offenbaren erklärende Grundstrukturen unserer Welt in Form von archetypischen Bildern und Dramaturgien.

Mythen enthüllen als Metaphern universell gültige Grundsätze und haben daher die Kraft, unser Leben zu formen und zu inspirieren. (Mehr dazu in der April 09 - Ausgabe des Online-Magazins Mystikum.)

Mythologisches Denken und Empfinden besagt, daß alles "(s)eine Geschichte erzählt" (Schamanen würden es vielleicht ausdrücken mit: Alles träumt.).

Diese Geschichte läßt sich hören. Ihre Bilder lassen sich aufnehmen und verstehen.

Man kann der bisherigen Geschichte eines Lebewesens, einer Beziehung, eines Gegenstands, eines Organs, einer Gemeinschaft lauschen… und ihm oder ihr bei Bedarf eine neue Geschichte erzählen, ihn oder sie einen neuen Traum träumen lassen. Das ist Mythomagie in Aktion.


Mehr über die Kraft des Mythos finden Sie in der Schrift
Mythomagie · Grundlagen, Techniken und Symbolmatrices
in der Download-Sektion.