Biographische Details können meiner Homepage www.bernhardreicher.at oder der entsprechenden Seite meines Blogs ENJOYMENT entnommen werden. Ich beschreibe mein Wesen hier lieber anhand mythomagischer Korrespondenzen.


Geboren wurde ich am 19. Februar 1976, bin also vom Tag her Wassermann, jedoch von der Uhrzeit her schon Fisch... und bei meinem Aszendenten ist's noch knapper: um eine halbe Minute nicht mehr Jungfrau, sondern gerade noch Löwe.
Auf die Sekunde genau gerechnet bin ich also Fisch / Löwe, sehe mich aber in beiden Fallen als Grenzgänger.



Die heilige Geometrie der Fibonacci-Sequenz ruft mir ins Gedächtnis, die Dinge mit Leichtigkeit zu betrachten und mich daran zu erinnern, daß sich alles harmonisch fügt – etwas, das mir meine geistigen Helfer ebenso ständig vermitteln wie drei meiner wichtigsten Krafttiere: Bär, Puma und Luchs.

Bär verbringt den Winter in seiner Höhle und träumt vom Großen Geist. Er ist der Hüter und Bewahrer der bildhaften neuen Ideen. Sein Platz der Kraft ist die Traumhütte, der Ort des inneren Wissens, wo der Tod der Illusion physischer Realität zusammenfällt mit der Ewigkeit. Von dort kommt der Rat der Geister.

Menschen mit Bärenmedizin, sagt man, brauchen viel Schlaf. Sie lieben ein warmes und gemütliches Heim. Sie sind selbstgenügsam und stehen lieber auf eigenen Beinen als von anderen abhängig zu sein. Zu ihren Stärken gehören Introspektion und Weisheit, die Fähigkeit des Umgangs mit Einsamkeit, Tod und Wiedergeburt, Transformation und Heilung, Astralreisen, die Kommunikation mit den Geistern und Wesen der Träume. Bärenmenschen sind die geborenen Propheten, Schamanen und Mystiker.

Bär spricht überlegt aus ihnen, nachdem er alle verfügbaren Informationen begutachtet und sie an einem ruhigen Ort verarbeitet hat. Bär ist jemand, der sagt: „Ich muß in Ruhe darüber nachdenken. Ich melde mich wieder.“ Man kann sich auf das verlassen, was er sagt. Doch obwohl er schwerfällig und langsam wirkt, ist er ein grimmiger Krieger – er ist schwer zu erzürnen, doch einmal provoziert, kann seine Wut verheerend sein. Dann ist er blitzschnell. Bär trägt die Einladung, ihn in das Schweigen der Traumhütte zu begleiten, wo Visionen zu konkreten Realitäten werden. Das ist die Stärke des Bären.

Puma ist derjenige, der hundertprozentig zu seinen Überzeugungen steht und andere dorthin führen kann, daß sie ebenfalls für ihre Grundsätze einstehen. Machtmißbrauch deckt er schonungslos auf.

Menschen mit der Power von Puma werden von ihrem ausgeprägten Verantwortungsbewußtsein oft dazu gebracht, dann einzuspringen, wenn andere nicht (mehr) können oder sich nicht trauen – selbst dann, wenn eine Situation schon aussichtslos ist. Dadurch werden sie auch immer wieder zum Sündenbock gemacht oder es wird Ihnen der letztliche Fehlschlag vorgeworfen. Ihre leidenschaftliche Kompromißlosigkeit und Konsequenz machen es ihnen schwer, menschlich oder verletzlich zu sein.

Puma ist verbindlich und sagt immer die Wahrheit. Er verweigert sich der Unsicherheit, sowohl bei sich als auch bei anderen. Er fordert dazu auf, die eigene Macht anzuerkennen und zu nutzen! Puma brüllt mit Macht und lacht brüllend, um die Medizin im Gleichgewicht zu halten.

Luchs ist der Träger von Geheimnissen und okkultem Wissen. Frei und hellsichtig bewegt er sich im Mysterium. Er beobachtet. Er hört zu. Man kann ihm seine Kenntnisse abluchsen, aber das hat seinen Preis: Er weiß um Dinge, die man am liebsten vor sich selbst verborgen halten möchte.

Luchsmenschen sehen die Ängste, die Lügen und den Selbstbetrug anderer – aber auch, wo deren Schatz liegt. Sie sprechen nicht darüber… außer wenn sie gefragt werden. Und sie erwarten, daß ihre Traditionen und Eigenheiten respektiert werden.

Luchs kann einem Dinge über sich selbst und seine eigene Macht beibringen, die man vergessen geglaubt hatte: in Form von Omen, Offenbarungen, Bildern, Geräuschen. Das in ihn gesetzte Vertrauen bricht man dabei besser nicht, sonst ist er sofort wieder verschwunden – und lächelt darüber, wie man vergeblich mit seinen Bruchstücken an Information kämpft. Denn die Medizin von Luchs ist die des Rätsels.


Die Tattoos auf meinem Körper beschreiben meine Erfahrungen, Charakterzüge und Werte. – Auf meinem Rücken befinden sich diese Tattoos:


Das unterste Symbol ist geheim. Es ist eine Sigille, deren komplexe Bedeutung nur ich kenne.


Den mittleren Kreis nenne ich "Herz der Welten". Es ist eine Weiterentwicklung der vesica pisces, die für mich die Überschneidung und Durchdringung zweier Welten versinnbildlicht. Als schönste Darstellung dieses Symbols empfinde ich die Verzierung des Brunnendeckels der Chalice Well in Glastonbury, wo sich der keltischen Überlieferung nach einer der heiligsten jener Plätze befindet, an dem sich unsere Welt und die Anderswelt berühren:

Das Herz der Welten stellt für mich die Überschneidung nicht nur zweier, sondern vieler verschiedener Welten dar, die sich alle in einem einzigen Punkt treffen. In meinem Leben habe ich viele Traditionen, Anschauungen, Techniken und Vorstellungen kennengelernt.

Die Kombination von sowohl außergewöhnlicher spiritueller als auch künstlerischer Begabung schlägt sich bei mir schon mindestens in vierter Generation in direkter (der mütterlichen) Linie meiner Familie nieder: Meine Urgroßmutter war ein "Kräuterweibl" und eine begabte Zitherspielerin, die ihr (wohl auch schon länger weitergegebenes) Hexenbüchlein an ihren Sohn vererbte, meinen Großvater.

Er beschäftigte sich sein ganzes Leben lang mit ungewöhnlichen Phänomenen und Magie, konnte unsere Schafe hypnotisieren und war äußerst talentiert als Zeichner, Schnitzer und Musiker (unter anderem konnte er zwei Instrumente gleichzeitig spielen).

Seine Tochter, meine Mutter, ist eine hervorragende Pädagogin und Empathin. Sie malt, musiziert und dichtet. Bei mir zeigt sich die kreative Seite vor allem im Schreiben, Schauspielen und Erzählen, noch deutlicher aber eben die spirituelle:

Seit meiner Kindheit habe ich immer wieder außerkörperliche Erfahrungen und mystische Einheitserlebnisse gehabt. Ich habe über mehrere Jahre regelmäßig alte Heilquellen aufgesucht und erlebte Visionen an keltischen Kraftplätzen. Ich habe mit Medien und Hellsehern aus dem In- und Ausland meditiert und Energie-Arbeit verrichtet.

Ich habe mit Maha Avatar Babaji in seinem Ashram in Nainital Übungen des Kriya-Yoga praktiziert und vom 17. Gyalwa Karmapa Taye Dorje der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus eine Einweihung auf Milarepa erhalten.

Ich habe unter der Leitung des peruanischen Schamanen Don Pedro an einer Ayahuasca-Zeremonie teilgenommen und bin mehrmals mit John Fire Lame Deer jr., Häuptling und Medizinmann der Sicangu-Lakota, in der Schwitzhütte gesessen. Der König des Benin, Aaré Omo Odu Dua, schenkte mir heilige Voodoo-Arzneien.

Ich hatte teil an Heilritualen der Sangomas in Südafrika und an Kult-Handlungen von Wicca-Priestern und -Priesterinnen. Ich habe die Findhorn-Gemeinschaft in Schottland und die Föderation von Damanhur in Norditalien besucht, in der Königskammer der Großen Pyramide von Gizeh meditiert, Riten mit Chaos-Magiern durchgeführt, an Zeremonien des Ordo Militia Templi Austria teilgenommen und den magischen Gebrauch von Runen mit Ásatrú-Anhängern erforscht. Mit Druiden-Schülern habe ich mich über die Verwendung von Orakeln und Heilkräutern ausgetauscht, mit Theosophen und Anthroposophen über altes Schrifttum und Menschheitsmythen diskutiert, mit Enthüllungsjournalisten und Geheimdienstlern Fragen der Verschwörungspraxis erörtert. Dusty Miller XIII. machte mich mit einigen jahrtausendealten Bäumen bekannt. Mit einem Sufi des Mevlevi-Ordens habe ich universelle Prinzipien der Mystik besprochen und mit Advaita-Lehrern über den Witz des Lebens gelacht.

Ich kann Wolken auflösen, Löffel verbiegen, channeln und hypnotisieren. Ich habe in einigen Fällen große globale Ereignisse vorausgeahnt, schamanische Initiationserlebnisse gehabt, übe diverse Orakeltechniken aus und kommuniziere mit Geistwesen. Ich habe Spukhäuser gereinigt und Exorzismen durchgeführt, ich habe gesehen, wie Kristalle auf einen Schlag klar wurden, sich in Luft aufgelöst und wieder materialisiert haben. Ich habe Spontanheilungen gesehen und an mir selbst erlebt, ich kann mich an eine Parallel-Dimension meines eigenen Lebens erinnern. Ich habe Menschen unterrichtet, sie bei spiritueller, psychischer und physischer Genesung unterstützt und auf vielfältige Weise inspiriert.

Der Punkt in der Mitte des Symbols, das Herz der Welten, das, wohin alle Wege führen, ist für mich identisch mit dem, was außerhalb des Symbols ist: der reinen Bewußtheit des All-Einen.


Sowohl Labyrinth als auch Ouroboros gehören zu den ältesten Symbolen der Menschheit.

Das Labyrinth ist wie eine Einladung des Lebens: Es lockt mich mit Geheimnis und Magie, einem zu bergenden Schatz, Tod und Wiedergeburt, Erkenntnis, Abenteuer – und dem Versprechen, daß ich, egal wie der Weg verläuft, nicht in die Irre gehen kann. Es ist umwunden vom Ouroboros: Wenn ich mich in der Identifikation mit dem Spiel zu sehr verlieren sollte, erinnert er mich (manchmal schmerzhaft) daran, daß alles in diesem Zyklus eins ist. "Das bin ich selbst" merkt die Schlange, wenn sie sich in den Schwanz beißt. Mein Ouroboros ist eine geflügelte Schlange, ein Drache (ich liebe Drachen!), der all das träumt, was im Labyrinth geschieht.


Auf meinen beiden Unterarmen prangt die Triskele, um mich an das Prinzip von Sein, Haben und Tun zu erinnern...


... und auf meiner Brust schließlich lebt ein keltisches Zeichen, das für mich die größte Kraft und letztlich einzig Wirkliche symbolisiert: Liebe.